28.08.2014 – Schwelbrand im Eisstadion

28.08.2014 / 11:02 Uhr / FF Bad Nauheim

Am Donnerstag Abend wurde die Kernstadtwehr zu einem Feueralarm im Eisstadion alarmiert. Laut Alarmfax handelte es sich dabei um ein Feuer der Klasse 1, also ein Kleinbrand.

Am Eisstadion angekommen, wurde der Gruppenführer von anwesenden Personen auf den weißen Rauch aufmerksam gemacht, der aus Tür und Fenster der Mannschaftskabine drang. Da zu diesem Zeitpunkt keine weiteren Fahrzeuge auf der Anfahrt waren, wurde über Funk die Nachalarmierung weiterer Kräfte angeordnet. Die Leitstelle Wetterau alarmierte daraufhin eine weitere Schleife der Kernstadt und den Stadtteil Rödgen, die mit Löschfahrzeugen die Einsatzstelle anfuhren sowie einen Rettungswagen der Johanniter zur Bereitstellung.

Währenddessen wurde von der Besatzung des LF16 ein Schnellangriffsrohr sowie ein Überdrucklüfter vor dem Eingang zur Kabine in Stellung gebracht. Weiterhin wurden die restlichen Räumlichkeiten auf Personen und Rauch kontrolliert, um ein mögliches Ausbreiten des Brandes und Gefährdung von Menschen auszuschließen.

Nach Ankunft der nachalarmierten Kräfte ging ein Trupp unter Atemschutz mit der Wärmebildkamera in den verrauchten Bereich vor. Schnell war der Grund ausgemacht: der Lüftungsschacht an der Decke wies eine hohe Temperatur auf. Das Dämmmaterial wurde entfernt und der Schacht geöffnet. Offenbar hatte ein technischer Defekt im Wärmetauscher der Lüftungsanlage den Schwelbrand verursacht. Die noch heißen und glimmenden Teile wurden nach draußen verbracht und die Räume mit dem Überdrucklüfter wieder vom Rauch befreit.

Die Kameraden aus Rödgen und das zweite Löschfahrzeug aus Bad Nauheim konnten wieder abrücken, das LF16 kontrollierte den restlichen Teil der Lüftung auf weitere Glutnester. Zwischenzeitlich war auch Bürgermeister Häuser an der Einsatzstelle eingetroffen, um sich ein Bild von der Lage zu machen.

Als sichergestellt war, dass keine weitere Gefahr vom Brandherd ausging und alle Gerätschaften wieder auf dem Fahrzeug verlastet waren, konnte der Einsatz nach ca. 2 Stunden beendet werden.

Text: Max Reichardt (FF Bad Nauheim)

Bilder: Andre Schneider (FF Bad Nauheim)

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